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Bremerin und Friedenpreisträgerin Regina Heygster erhält Bundesverdienstkreuz

Bundespreis für Bremerin
Regina Heygster erhält Bundesverdienstkreuz
Bremer Künstlerin als Ideengeberin für Friedenstunnel geehrt

Bremen. Die bundesweit höchste Auszeichnung wurde am Mittwoch einer Bremerin zuteil: Regina Heygster erhielt das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland „für ihr Engagement zur Realisierung des Friedenstunnels und ihren Einsatz für Frieden, Verständigung und Toleranz zwischen Kulturen und Religionen“, teilt die Senatspressestelle mit.

Mit ihrer künstlerischen Gestaltung habe Heygster mit dem Friedenstunnel einen Ort geschaffen, „der nicht nur das Stadtbild Bremens prägt, sondern auch Menschen miteinander ins Gespräch bringt. Daneben wirkt der Friedenstunnel auch noch als außerschulischer Lernort weit über die Stadt hinaus“, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bei der feierlichen Verleihung im Kaminsaal des Rathauses.

Heygster ist gelernte Grafik-Designerin und freischaffende Künstlerin. Zwei Jahrzehnte lang unterrichtete sie Kunst an der Gesamtschule Bremen-Ost. Neben ihrer künstlerischen Arbeit berät sie Institutionen zu sensiblen Themen rund um Alter, Sterben, Tod und Trauer und ist als Supervisorin im sozialen Bereich tätig, insbesondere im Hospizwesen.

Die Entstehung des Friedenstunnels reicht zurück in die 1990er-Jahre. Damals entwickelte Heygster die Vision eines Tunnels, der als Symbol für Frieden und Offenheit gegenüber unterschiedlichen Religionen und Kulturen stehen sollte. Konkret wurde diese Idee nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Regina Heygster gründete den Verein „Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen“, der das Projekt im Rembertitunnel in die Tat umsetzte.

Rund um das Motiv des Friedens ranken sich die Mosaike, Symbole und mehrsprachigen Texte, die im Tunnel beidseitig zu finden sind. Mittig erstrahlt die Unterführung in Regenbogenfarben. Durch die Installation eines Windrads und einer Fotovoltaikanlage vermittelt der Tunnel zusätzlich eine nachhaltige Botschaft. Darüber hinaus belebt der Verein den Friedenstunnel durch Podiumsdiskussionen, Führungen, musikalische Veranstaltungen und das Schulprojekt „Frieden fängt klein an“. Der Friedenstunnel ist auch Bestandteil des Jakobsweges.

Ihr Engagement hat Heygster bereits mehrfach Auszeichnungen eingebracht, unter anderem den Habenhauser Friedenspreis und den Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon. Persönliche Würdigungen erhielt sie auch vom verstorbenen Papst Franziskus und von Elke Büdenbender, der Ehefrau des Bundespräsidenten.

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Ausstellungseröffnung „….after…after…“ von Birgit Ramsauer

Am Samstag, den 18.10., um 17 Uhr veranstaltet die Künstlerin eine Finissage zu Ihrer Ausstellung.

Eröffnung der Ausstellung„….after…after…“
Nach dem Anschlag in NYC Sept.11th 2001:„Wo stehen wir heute?“ Ein Raumerlebnis mit Photografien, Video, Gedichten von Birgit Ramsauer

Zur Ausstellungseröffnung – „….after…after…“
Nach dem Anschlag in NYC Sept.11th 2001:„Wo stehen wir heute?“
kamen bei hochsommerlichen Temperaturen viele Gäste und Kunstinteressierte. Sie wurden von Kerstin Thompson begrüßt.

Die Einführungsrede hielt Libuse Cerna, Gründerin des Globale-Festivals für grenzüberschreitende Literatur, Bremen.

Ausstellungsdauer: 15. August bis 18.Oktober 2025

Musikalisch wurde die Eröffnung von dem Rezitator und Geiger Ihno Tjark Folkerts begleitet. Zu erleben ist er auch am 7. September um 16 Uhr  in der Villa Ichon im Kontext der Ausstellung von Birgit Ramsauer mit „7 deutschen Balladen“ im Dialog mit Musik von Bach, Paganini, Folkerts u.a.m – ein literarisch- musikalischer Genuss der Extraklasse. Mehr Infos zu seinem Konzert finden Sie hier:    villa-ichon.de/kalender/konzert-programm-mit-ihno-tjark-folkerts-im-kontext-der-ausstellung-von-birgit-ramsauer/

Begleitveranstaltungen der Ausstellung von Birgit Ramsauer finden Sie auch auf unserer Homepage:

September 11th 2001.

Für die Künstlerin beginnt mit dem Sturz der Türme in ihrer Wahlheimat New York eine neue Zeitrechnung. Der Krieg gegen die Zivilisation mitten in einer Metropole hat ihr Selbstverständnis als Kind einer langen Friedenszeit verändert.

Im Titel der Ausstellung stellt sie sich die Frage: „….after…after…“ wo stehen wir heute?

„Ist der Krieg mitten in unserer Gesellschaft wieder angekommen?“ (Birgit Ramsauer)

Kontakt zur Künstlerin: BirgitRamsauer@aol.com

Impressionen von der Eröffnung und dem Aufbau finden Sie in unserer Fotogalerie (Bilder von Anna Freund und Kerstin Thompson)

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Doku-Skizze über die Ausstellung Constantin Jaxy Weltströme Villa Ichon

Die Ausstellung von Constantin Jaxy in der Villa Ichon
(2.Mai bis 2. August 2025) hallt noch nach. Jetzt könnt ihr auf YouTube in die Welten des Künstlers hineintauchen und durch die virtuellen Räume der Ausstellung schweben.

Weltströme in der Villa Ichon 

Doku-Skizze über die Ausstellung

Doku-Skizze Konzept und Realisation Jutta und Constantin Jaxy 2025

https://youtu.be/YCYTdDaBWPs