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Impressionen von der Verleihung des 43. Kultur- und Friedenspreises an den Flüchtlingsrat Bremen

Der Kultur- und Friedenspreis 2025 wurde an diesem Sonnabend, 20. September, in der Oberen Rathaushalle dem Flüchtlingsrat Bremen von Karen Buse und Nicola Hübotter vom Vorstand der Freunde und Förderer der Villa Ichon verliehen.

Der Flüchtlingsrat unterstützt geflüchtete Menschen darin, ihre Rechte wahrzunehmen.

Siaka Konteh hielt die Laudatio.

Er ist ein politischer Aktivist aus Bremen, der verschiedene Geflüchtetenbewegungen mit aufgebaut hat. Im Zentrum seiner politischen Arbeit stehen menschenrechtsorientierte Forderungen und eine klare Kritik an der Anti-Migrationspolitik.

Hier geht es zu seiner Rede: Preisverleihung_Rede Siaka_dt

Musikalisch wurde die Veranstaltung von Young Diamondz und Miraa Ezzaa begleitet.

Sie alle machen seit frühester Kindheit leidenschaftlich Musik und engagieren sich für eine Welt ohne Rassismus und Diskriminierung – Young Diamondz, zu denen seit einiger Zeit auch Miraa Ezzaa gehört, sind schon längst nicht mehr nur eine Schulband, sondern ein Sprachrohr ihrer Generation.

„Der Flüchtlingsrat Bremen leistet seit Jahrzehnten unermüdliche Arbeit für eine humane Flüchtlingspolitik – sowohl in der konkreten Unterstützung Betroffener als auch durch politische Aufklärungsarbeit“, so der Vorstand der Freunde und Förderer der Villa Ichon e.V. „Dieses Engagement steht exemplarisch für die Werte, die unser Preis sichtbar machen möchte: Zivilcourage, Mitmenschlichkeit und Einsatz für den Frieden.“

Die Villa Ichon, traditioneller Ort für friedliche Kulturarbeit, vergibt den Kultur- und Friedenspreis seit 1983 an Persönlichkeiten, Gruppen oder Initiativen, die sich in besonderer Weise für Menschenrechte, Kultur, Frieden und Völkerverständigung in und um Bremen einsetzen.

Fotos: Kerstin Thompson

 

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43. Kultur- und Friedenspreis geht im Jahr 2025 an den Flüchtlingsrat Bremen e.V.

Liebe Freundinnen und Freunde der Villa Ichon,

wir freuen uns sehr, Sie herzlich zur diesjährigen Verleihung des Kultur- und Friedenspreises der Villa Ichon einzuladen.

Der mit 5.000 Euro dotierte 43. Kultur- und Friedenspreis geht im Jahr 2025 an den Flüchtlingsrat Bremen e.V. Mit dieser Auszeichnung würdigen wir das langjährige und unermüdliche Engagement des Flüchtlingsrats Bremen für die Rechte, die Würde und die Lebensperspektiven geflüchteter Menschen. In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Spannungen setzt der Flüchtlingsrat Bremen ein starkes Zeichen für Solidarität, soziale Gerechtigkeit und ein friedliches Zusammenleben.

Die feierliche Preisverleihung findet am

Samstag, den 20. September 2025, um 12:00 Uhr

in der Oberen Rathaushalle Bremen statt.

Als Redner wird Siaka Konteh die Laudatio halten.

Siaka Konteh ist ein politischer Aktivist aus Bremen, der verschiedene Geflüchtetenbewegungen mitaufgebaut hat. Im Zentrum seiner politischen Arbeit stehen menschenrechtsorientierte Forderungen und eine klare Kritik an der Anti-Migrationspolitik.

Musikalisch wird die Veranstaltung von Young Diamondz und Miraa Ezzaa begleitet.

Sie alle machen seit frühester Kindheit leidenschaftlich Musik und engagieren sich für eine Welt ohne Rassismus und Diskriminierung – Young Diamondz, zu denen seit einiger Zeit auch Miraa Ezzaa gehört, sind schon längst nicht mehr nur eine Schulband, sondern ein Sprachrohr ihrer Generation.

„Der Flüchtlingsrat Bremen leistet seit Jahrzehnten unermüdliche Arbeit für eine humane Flüchtlingspolitik – sowohl in der konkreten Unterstützung Betroffener als auch durch politische Aufklärungsarbeit“, so der Vorstand der Freunde und Förderer der Villa Ichon e.V. „Dieses Engagement steht exemplarisch für die Werte, die unser Preis sichtbar machen möchte: Zivilcourage, Mitmenschlichkeit und Einsatz für den Frieden.“

Die Villa Ichon, traditioneller Ort für friedliche Kulturarbeit, vergibt den Kultur- und Friedenspreis seit 1983 an Persönlichkeiten, Gruppen oder Initiativen, die sich in besonderer Weise für Menschenrechte, Kultur, Frieden und Völkerverständigung in und um Bremen einsetzen.

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung per E-Mail an kontakt@villa-ichon.de, oder telefonisch unter 0421 327961 ist notwendig. Medienvertreter: innen und interessierte Bürger: innen sind herzlich eingeladen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie gemeinsam mit uns diesen besonderen Tag feiern und durch Ihre Teilnahme die Arbeit des Flüchtlingsrats Bremen würdigen.

Mit herzlichen Grüßen

Nicola Hübotter

(Vorstand Freunde und Förderer der Villa Ichon e.V.)

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Bremerin und Friedenpreisträgerin Regina Heygster erhält Bundesverdienstkreuz

Bundespreis für Bremerin
Regina Heygster erhält Bundesverdienstkreuz
Bremer Künstlerin als Ideengeberin für Friedenstunnel geehrt

Bremen. Die bundesweit höchste Auszeichnung wurde am Mittwoch einer Bremerin zuteil: Regina Heygster erhielt das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland „für ihr Engagement zur Realisierung des Friedenstunnels und ihren Einsatz für Frieden, Verständigung und Toleranz zwischen Kulturen und Religionen“, teilt die Senatspressestelle mit.

Mit ihrer künstlerischen Gestaltung habe Heygster mit dem Friedenstunnel einen Ort geschaffen, „der nicht nur das Stadtbild Bremens prägt, sondern auch Menschen miteinander ins Gespräch bringt. Daneben wirkt der Friedenstunnel auch noch als außerschulischer Lernort weit über die Stadt hinaus“, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bei der feierlichen Verleihung im Kaminsaal des Rathauses.

Heygster ist gelernte Grafik-Designerin und freischaffende Künstlerin. Zwei Jahrzehnte lang unterrichtete sie Kunst an der Gesamtschule Bremen-Ost. Neben ihrer künstlerischen Arbeit berät sie Institutionen zu sensiblen Themen rund um Alter, Sterben, Tod und Trauer und ist als Supervisorin im sozialen Bereich tätig, insbesondere im Hospizwesen.

Die Entstehung des Friedenstunnels reicht zurück in die 1990er-Jahre. Damals entwickelte Heygster die Vision eines Tunnels, der als Symbol für Frieden und Offenheit gegenüber unterschiedlichen Religionen und Kulturen stehen sollte. Konkret wurde diese Idee nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Regina Heygster gründete den Verein „Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen“, der das Projekt im Rembertitunnel in die Tat umsetzte.

Rund um das Motiv des Friedens ranken sich die Mosaike, Symbole und mehrsprachigen Texte, die im Tunnel beidseitig zu finden sind. Mittig erstrahlt die Unterführung in Regenbogenfarben. Durch die Installation eines Windrads und einer Fotovoltaikanlage vermittelt der Tunnel zusätzlich eine nachhaltige Botschaft. Darüber hinaus belebt der Verein den Friedenstunnel durch Podiumsdiskussionen, Führungen, musikalische Veranstaltungen und das Schulprojekt „Frieden fängt klein an“. Der Friedenstunnel ist auch Bestandteil des Jakobsweges.

Ihr Engagement hat Heygster bereits mehrfach Auszeichnungen eingebracht, unter anderem den Habenhauser Friedenspreis und den Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon. Persönliche Würdigungen erhielt sie auch vom verstorbenen Papst Franziskus und von Elke Büdenbender, der Ehefrau des Bundespräsidenten.

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Ausstellungseröffnung „….after…after…“ von Birgit Ramsauer

Am Samstag, den 18.10., um 17 Uhr veranstaltet die Künstlerin eine Finissage zu Ihrer Ausstellung.

Eröffnung der Ausstellung„….after…after…“
Nach dem Anschlag in NYC Sept.11th 2001:„Wo stehen wir heute?“ Ein Raumerlebnis mit Photografien, Video, Gedichten von Birgit Ramsauer

Zur Ausstellungseröffnung – „….after…after…“
Nach dem Anschlag in NYC Sept.11th 2001:„Wo stehen wir heute?“
kamen bei hochsommerlichen Temperaturen viele Gäste und Kunstinteressierte. Sie wurden von Kerstin Thompson begrüßt.

Die Einführungsrede hielt Libuse Cerna, Gründerin des Globale-Festivals für grenzüberschreitende Literatur, Bremen.

Ausstellungsdauer: 15. August bis 18.Oktober 2025

Musikalisch wurde die Eröffnung von dem Rezitator und Geiger Ihno Tjark Folkerts begleitet. Zu erleben ist er auch am 7. September um 16 Uhr  in der Villa Ichon im Kontext der Ausstellung von Birgit Ramsauer mit „7 deutschen Balladen“ im Dialog mit Musik von Bach, Paganini, Folkerts u.a.m – ein literarisch- musikalischer Genuss der Extraklasse. Mehr Infos zu seinem Konzert finden Sie hier:    villa-ichon.de/kalender/konzert-programm-mit-ihno-tjark-folkerts-im-kontext-der-ausstellung-von-birgit-ramsauer/

Begleitveranstaltungen der Ausstellung von Birgit Ramsauer finden Sie auch auf unserer Homepage:

September 11th 2001.

Für die Künstlerin beginnt mit dem Sturz der Türme in ihrer Wahlheimat New York eine neue Zeitrechnung. Der Krieg gegen die Zivilisation mitten in einer Metropole hat ihr Selbstverständnis als Kind einer langen Friedenszeit verändert.

Im Titel der Ausstellung stellt sie sich die Frage: „….after…after…“ wo stehen wir heute?

„Ist der Krieg mitten in unserer Gesellschaft wieder angekommen?“ (Birgit Ramsauer)

Kontakt zur Künstlerin: BirgitRamsauer@aol.com

Impressionen von der Eröffnung und dem Aufbau finden Sie in unserer Fotogalerie (Bilder von Anna Freund und Kerstin Thompson)

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Doku-Skizze über die Ausstellung Constantin Jaxy Weltströme Villa Ichon

Die Ausstellung von Constantin Jaxy in der Villa Ichon
(2.Mai bis 2. August 2025) hallt noch nach. Jetzt könnt ihr auf YouTube in die Welten des Künstlers hineintauchen und durch die virtuellen Räume der Ausstellung schweben.

Weltströme in der Villa Ichon 

Doku-Skizze über die Ausstellung

Doku-Skizze Konzept und Realisation Jutta und Constantin Jaxy 2025

https://youtu.be/YCYTdDaBWPs

 

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ACHTUNG: Wir machen Sommerpause!

Das Büro der Villa Ichon schließt vom 4. August bis zum 11. August für eine Woche seine Pforten. Das Konzert mit dem Chiloé Quartett am 8. August um 19:30 findet nach wie vor im Goldenen Saal statt.

Ab dem 12. August sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da:
Mo. bis Fr. 11 bis 13 Uhr, Di. bis Sa. 15 bis 18 Uhr

Foto: Kerstin Thompson

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Impressionen vom 43. Benefiztreffen in der Villa Ichon

Zum 43. Benefiztreffen kamen viele Gäste in die Villa Ichon und erlebten einen Nachmittag mit regem Gedankenaustausch

Gebannt lauschten sie dem diesjährigen Redner Albert Schmitt, seit 1999 Managing Director der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Albert Schmitt inspirierte die Benefizveranstaltung mit einem fulminanten Redebeitrag zum Thema: „Warum Musik die Welt doch (nicht) retten kann“.

Mit der Villa Ichon und seinem Orchester besteht seit langem eine Vernetzung. 2015 ging der 33. Kultur- und Friedenspreis des gemeinnützigen Vereins an das Mütterzentrum Osterholz Tenever und das Zukunftslabor, eine Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Klaus Hübotter würdigte die kulturelle Zusammenarbeit und das soziale Engagement der Musikprojekte im Quartier:

Die Stadtteilopern auf dem ‘Grünen Hügel‘ von OTe. auch eine Initiative der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, sind das Flaggschiff des Zukunftslabors“, waren sich die Freunde und Förderer der Villa Ichon einig.

Im Zukunftslabor teilen Schüler*innen der Gesamtschule Bremen-Ost ihr Gebäude und ihren Alltag mit Weltklasse-Musiker: innen. Hier werden seit Jahren individuelle und soziale Potenziale zur Entfaltung gebracht und bis weit über den Stadtteil hinaus Entwicklungen angestoßen.

Den musikalischen Botschaftern Bremens, die in den bedeutendsten Musikmetropolen der Welt gefeiert werden, ist mit dem „Zukunftslabor“ ein kleines Wunder an der Weser geglückt.

Nach dem Vortrag ging die Benefizveranstaltung in der mediterranen Garten-Oase von Antonio’s La Villa weiter. Die Gäste genossen das  köstliche italienische Finger Food und die kühlen Getränke im zauberhaften Ambiente.

Fotos: Kerstin Thompson

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Herzliche Einladung zum 43. Benefiztreffen

am Samstag, 28. Juni 2025, 15:00 (bis ca. 17:30) Uhr in der Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Mit leckerem Fingerfood und kühlen Getränken von Antonios La Villa.

Unser Redner in diesem Jahr ist

Albert Schmitt,

Managing Director der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Wir freuen uns auf Albert Schmitt und Sie!
Titel der Benefizrede:
„Warum Musik die Welt doch (nicht) retten kann“

Wir freuen uns sehr, dass Albert Schmitt zum Benefiztreffen dabei sein wird und sind gespannt auf seine Rede.

Seit über 40 Jahren haben Klaus Hübotter und Mitstreiter durch ihren mutigen Entschluss, die Villa zu erhalten, die Möglichkeit für unabhängige, friedliche Kulturarbeit geschaffen. Das ist heute wie damals wichtig für unser kulturelles und friedliches Zusammenleben.

 „Geld ist nur unfein und nutzlos, wenn es Geld bleibt. Wertvoll wird es erst, wenn es in gutes Essen und gute Taten verwandelt wird.“

Sprüche aus der Villa Ichon, 1982

Damit das so bleibt, bitten wir um Ihre Mithilfe.

Das Benifizium erbitten wir per Überweisung auf unser Konto bei der Sparkasse Bremen (IBAN: DE61 2905 0101 0001 0525 54) oder am Nachmittag per Scheck oder in bar. Die Spendenbescheinigung wird Ihnen zugeschickt.

Damit wir uns gebührend auf die Veranstaltung vorbereiten können, bitten wir um Antwort per Mail (kontakt@villa-ichon.de) oder postalisch. Geben Sie diese Einladung gerne an Freunde und Bekannte weiter. Wie üblich, gibt es bei uns keine Sitzordnung. Die Einladung Für Sie auch als PDF finden Sie hier: Einladung Benefiztreffen Villa Ichon.

Mit herzlichen Grüßen für den Verein der Freunde und Förderer
(villa-ichon.de)

Luise Scherf und Nicola Hübotter

Titelfoto: „Villa Ichon in der Abenddämmerung mit Vollmond“ von Ullrich Altmann, April 2025

 

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Ausstellungseröffnung „Weltströme“ von Constantin Jaxy

Zur Ausstellungseröffnung – Constantin Jaxy – Weltströme
Zeichnungen, Grafik, Objekte –
kamen viele Gäste. Sie wurden von Nicola Hübotter vom Vorstand der Freunde und Förderer der Villa Ichon begrüßt.

Die Einführung hielt der Kunstkritiker und Kulturjournalist Dr. Rainer Beßling.  Er vertiefte das Wesen von Jaxys Werken und betonte dessen Affinität zum Technischen und Architektonischen, sowie dessen Faszination von der Konstruktion.

Ob reale, gebaute Architektur, ob technische Gebilde, wie Kräne am Hafen oder eine Achterbahn, oder ob der Künstler das Verwirrspiel des überdehnten Schattenwurfs eines Baugerüstes in den Bildraum wirft, das in der Dynamik bühnenbildartige Wirkung erreicht.

Die vier Bilder, die den Aufbau der Ausstellung zeigen, wurden während der Vorbereitungszeit vom Constantin Jaxy selbst aufgenommen. Er war zur Vernissage gemeinsam mit seiner Frau Jutta anwesend. Beide konnten den Besuchern interessante Einblicke in die Werke geben und haben die Betrachter thematisch auf eine Reise durch die Weltströme des Künstlers mitgenommen.

Die Exponate sind noch bis zum 2. August 2025 zu sehen.

Hier gelangen Sie zur Galerie mit Impressionen von der Vernissage.
Fotos: Kerstin Thompson

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Impressionen vom Salonkonzert in der Villa Ichon – große Kunst im kleinen Kreis

Champions for Justice
Werke von Ludwig van Beethoven und Henriette Bosmans

Impressionen vom Salonkonzert vom 4. Mai 2025
mit Niki Moosavi, Violoncello (London, Abu Dhabi) und
Parvis Hejazi, Klavier (London, Bremen)

2021 gründete Parvis die Reihe Salonkonzerte in der Villa Ichon, in der er außergewöhnlich begabte Musiker in einer ungezwungenen, Schubertiaden-artigen Salonatmosphäre vorstellt und so klassische Musik einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird.

Die Cellistin Niki Moosavi ist eine begeisterte Kammer- und Orchestermusikerin, die sich dafür einsetzt, klassische Musik zugänglicher zu machen. Sie ist die Gründerin des 97 Ensemble, einer Kammermusikgruppe, die darauf aufmerksam machen will, dass 97 % der Frauen zwischen 18 und 24 Jahren im Vereinigten Königreich sexuell belästigt werden. Das Ensemble setzt sich für Werke von Komponistinnen ein und tritt in Zusammenarbeit mit der Frauenhilfsorganisation Solace Women’s Aid in Frauen- und Kinderheimen auf und hat sogar schon im Parlament gespielt. Das Ensemble tritt auch öffentlich an Orten wie der Royal Albert Hall, St James’s Piccadilly und dem Fidelio Café auf. Sie konzertiert regelmäßig mit dem Chineke! Orchestra, mit dem sie u. a. im Concertgebouw und in der Elbphilharmonie auftrat. Als Tochter persischer Eltern in den Vereinigten Arabischen Emiraten geboren, zog sie nach Großbritannien, um an der Purcell School for Young Musicians zu studieren. Sie schloss ihre Studien am Royal College of Music und an der Guildhall School of Music and Dance jeweils mit Auszeichnung ab.

Der in London lebende deutsch-persische Konzertpianist Parvis Hejazi wurde bereits 2015 als „Rising Star am Klavierhimmel“ (radiobremen) gefeiert. Er konzertierte u.a. mit den Bremer Philharmonikern, den Jenaer Philharmonikern, Musica Viva und dem Wratislavia Chamber Orchestra. Im Jahr 2025 führte Parvis das Werk Sur Incises von Pierre Boulez in der Bradshaw Hall und im CBSO Centre Birmingham unter der Leitung von Daniele Rosina auf und ist damit einer der wenigen Pianisten, die dieses für seine außergewöhnliche Schwierigkeit bekannte Werk aufführten. Sein Debüt in der Laeiszhalle Hamburg gab Parvis 2015 und 2016 debütierte er bei den Salzburger Festspielen im Rahmen der Preisträgerauswahl der Internationalen Sommerakademie Mozarteum im Wiener Saal. Mittlerweile ist er auf nationalen und internationalen Bühnen zu Hause, wie in Die Glocke Bremen, im Bundeskanzleramt, in der Villa Medici Giulini, im Gnessin-Auditorium Moskau, im Old War Office London, im Kaufman Center und im Klavierhaus in New York City. Im Jahr 2017 zog Parvis nach Großbritannien, um bei Norma Fisher und Vanessa Latarche am Royal College of Music in London zu studieren, wo er neben dem Bachelor- und Masterstudium das renommierte Artist-Diploma-Programm mit höchster Auszeichnung abschloss. Derzeit promoviert Parvis am Royal Birmingham Conservatoire zum Dr phil über Semantik in der Musik Olivier Messiaens. Er lebt in London und Bremen.

Das Konzert im Kaminsaal zog viele Gäste an und es gab großen Beifall und noch zur Freude der Musikbegeisterten ein paar Zugaben. Das nächste Salon Konzert ist am Sonntag, den 13 Juli um 16: 30 Uhr

Fotos: Kerstin Thompson