Die Freunde und Förderer der Villa Ichon in Bremen e. V. haben den 44. Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon posthum an ihre langjährige Vorstandsvorsitzende Luise Scherf in Bremens Oberer Rathaushalle verliehen.
Die zahlreichen Gäste wurden von Nicola Hübotter vom Vorstand der Freunde und Förderer der Villa Ichon begrüßt.
Die Cellisten Vaughan McLea und Sebastian Jörgensen begleiteten die Friedenspreisverleihung musikalisch. Sie spielten Werke von Franz Schubert, Luis Teisseire und Joseph Haydn.
Die Laudatio hielt Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats. Er würdigte Luise Scherfs großes soziales Engagement weit über die Grenzen Bremens hinaus.
„Wir ehren Luise Scherfs unermüdlichen und im wahrsten Sinne grenzenlosen Einsatz für ein friedvolles Miteinander“, so der Vorstand. Dieser hatte einstimmig beschlossen, ihr den mit 5.000 Euro dotierten Preis posthum zuzuerkennen. „Mit der Verleihung des Kultur- und Friedenspreises möchten wir das Lebenswerk von Luise Scherf würdigen und ihre Verdienste für die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung Bremens in Erinnerung halten.“
Mit der Auszeichnung würdigte die Villa Ichon ihr jahrzehntelanges und außergewöhnliches Engagement für Kultur, Dialog und Frieden. Die Urkunde wurde von Karen Buse an Luise Scherfs langjährigen Ehemann, Dr. Henning Scherf überreicht.
Er hielt im Anschluss eine emotionale, bewegende und informative Rede und erwähnte in seiner Danksagung die facettenreichen Stationen ihres Lebensweges.
Er schloss seine Rede mit den ergreifenden Worten Dietrich Bonhoeffers ab.
„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag“
Fotos: Kerstin Thompson

























