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SUMMARY:Amnesty International Infoabend
DESCRIPTION:Amnesty bietet jeden 1. Mittwoch im Monat einen Infoabend an. \nAmnesty International sucht Menschen\, die sich für andere einsetzen wollen\, die zu Unrecht in Haft sind\, diskriminiert oder gar misshandelt werden\, von Todesstrafe bedroht sind. Amnesty International ist eine weltweite\, von Regierungen\, politischen Parteien\, Ideologien\, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen. \nDer Infoabend dauert ca. 1 Stunde und dient dazu\, Amnestys Aufgaben und Ziele zu erläutern und zu informieren\, welche Formen der Mitarbeit es in Bremen gibt. \nInfo-Abend:\nJeden 1. Mittwoch im Monat: 18.30 Uhr\nAusnahme: Sommerferien und Feiertage \n 
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DESCRIPTION:Treffen jeden 1. Donnerstag im Monat \n 
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SUMMARY:Schreibwerkstatt Literarischer Kulturaustausch
DESCRIPTION:Eine offene Schreibwerkstatt für Menschen aus allen Ländern und Kulturkreisen \n11 bis 15 Uhr  \nWas macht unsere Kultur aus? Wie hat sie uns geprägt? Mit welchen Ritualen und Gebräuchen sind wir aufgewachsen und welche gehören heute (noch) zu unserem Leben? \nUnter Anleitung der Autorin Angelika Sinn berichten die Teilnehmenden (ab 18 Jahren) über ihre Erfahrungen mit neuen und alten Traditionen in ihren Familien und Freundeskreisen. Poetisch\, essayistisch\, dialogisch oder experimentell schreiben sie über Feste und Feierlichkeiten\, Tänze und Musik\, religiöse und weltliche Zeremonien\, genauso wie über alltägliche Begebenheiten: die Zubereitung der ersten Tasse Tee am Morgen\, den wöchentlichen Besuch bei einer Verwandten oder die jährliche Fahrt ans Meer. \nPerfektes Deutsch und literarische Vorkenntnisse sind nicht nötig!\nDie Teilnahme an der Schreibwerkstatt ist kostenlos. \nAngelika Sinn lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen als freischaffende Autorin\, Künstlerin und Referentin für Literarisches Schreiben. Studierte Pädagogik\, Literatur- und Kulturwissenschaft in Bremen und Frankfurt/Main. Arbeitete mehrere Jahre als Kulturpädagogin und Journalistin. Autorin seit 1998\, diverse Veröffentlichungen. Seit 2005 als Text-Künstlerin tätig\, internationale Ausstellungsbeteiligungen. Leitet seit 2002 Schreibworkshops\, Werkstätten und Seminare. War von 2006 bis 2018 Geschäftsführerin des Bremer Literaturkontors. Ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Erhielt für ihre literarische Arbeit Preise und Stipendien.
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SUMMARY:Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e.V. Offenes Vereinstreffen
DESCRIPTION:Bei diesen monatlichen – auch für Nichtmitglieder offenen – Treffen wird über die jeweils aktuellen Fragen gesprochen\, die die Vereinsarbeit\, aber auch allgemein die deutsch-russischen Beziehungen betreffen. \nregelmäßig       Jeden 2. Montag im Monat: 17 – ca. 19 Uhr\njeweils Raum 2 oder Raum 5 \nNähere Infos zum Verein unter :  Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e.V. | Eine Initiative für Völkerverständigung
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SUMMARY:Fluchtweg - Lesung und Gespräch über Fluchtrouten\, Hindernisse und Ankommen
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, 10. November 2026 um 18 Uhr  liest die Bremer Autorin Denise Evers im Goldenen Saal der Villa Ichon aus ihrem Buch „Fluchtweg“. \nDas Buch erzählt die wahre Geschichte eines jungen Mannes\, der von Damaskus über die Balkanroute nach Deutschland floh. Im anschließenden Gespräch\, moderiert von Gertraud Gauer-Süß (biz)\, geht es um die aktuelle Grenzpolitik\, Asyl- und Migrationsfragen. Wolfgang Berger\, Asylreferent bei Amnesty International Bremen\, steht für fachliche Informationen und Einordnung zur Verfügung. \nDenise Evers leitet in Bremen eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete und arbeitet seit vielen Jahren mit Menschen mit Fluchtgeschichte. \nDer Eintritt ist frei\, Spenden sind willkommen.  \nVeranstaltende: Amnesty International Bremen\, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz).  \nHier geht es zum Flyer: Fluchtweg_P2
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SUMMARY:Bremer Autor*innenstipendium: Schreiben im Gespräch mit Daniela Dröscher & Janick Hoepfel
DESCRIPTION:Nachwuchsstipendiat*innen im Dialog mit ihren Mentorinnen \nWie sieht der Arbeitsalltag von Autor*innen aus? Wie finden Texte ihren Weg zum Verlag oder in renommierte Literaturzeitschriften? Welche Rolle spielen Preise und Stipendien im Literaturbetrieb und wie familienfreundlich ist dieser eigentlich? Über diese und andere Fragen haben wir an mehreren Abenden mit Autor*innen diskutiert\, die bereits mit dem Bremer Autorenstipendium ausgezeichnet worden sind\, mit dem der Senator für Kultur seit über 40 Jahren die literarische Arbeit vor Ort fördert. Ab September setzen wir die Reihe fort\, und zwar mit den aktuellen Nachwuchsstipendiat*innen und ihren Mentorinnen. \nMit den Nachwuchsstipendien unterstützt der Senator für Kultur gezielt junge Schreibende finanziell und mit einem Mentoring\, das mit den Stipendien verknüpft ist\, um die Stipendiat*innen bei der Weiterentwicklung ihrer ausgezeichneten Projekte professionell zu begleiten. \nIm Rahmen von drei Veranstaltungen wollen wir mit den Stipendiat*innen und ihren Mentorinnen über das Mentoring sprechen\, aber auch darüber hinaus über Schreib- und Veröffentlichungsprozesse\, die Arbeit an eigenen und fremden Texten sowie ihre Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb. Zudem werden die Mentorinnen Texte aus ihren Werken lesen und die Stipendiat*innen Auszüge aus ihrem mit dem Bremer Autorenstipendium ausgezeichneten Projekten. \nDaniela_Droescher_Copyright_Heike-Steinweg\nDaniela Dröscher\, geboren 1977\, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz\, lebt in Berlin. Promotion im Fach Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie ein Diplom in “Szenischem Schreiben” an der Universität Graz. Ihr Romandebüt Die Lichter des George Psalmanazar erschien 2009\, es folgten der Erzählband Gloria (2010) und der Roman Pola (2012) sowie das Memoir Zeige deine Klasse (2018). Sie wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis\, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet. Der Roman Lügen über meine Mutter (KiWi\, 2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde fürs Kino verfilmt. 2025 erschien der Roman Junge Frau mit Katze (KiWi) und im Frühjahr 2026 der Essay Sprechen (Hanser). \nFoto-von-Janick-Hoepfel_privat_\nJanick Hoepfel\, geboren 1995\, studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Germanistik in Bremen und Japan. Während des Studiums absolvierte er Seminare zum journalistischen und kreativen Schreiben und arbeitete in einer Textagentur. Seine Texte sind vor allem durch die Aufenthalte in Japan und die Faszination für die dortige Folklore beeinflusst. Neben Veröffentlichungen von Kurzprosa in der Zeitschrift Koller schaffte er es 2023 mit seiner Kurzgeschichte Verkauf zerbrochener Träume unter die Top 100 des YoungStoryTeller-Awards. 2025 wurde er für sein Romanprojekt Die Toten verweilen mit dem Nachwuchsstipendium ausgezeichnet. \nModeration: Jens Laloire \nEine Reihe vom Literaturhaus Bremen. \nGefördert vom Bremer Senator für Kultur. \n  \n 
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SUMMARY:"Mond\, hängst wie eine ..." - Buchvorstellung Kellner Verlag
DESCRIPTION:Die Autorin Frauke Röhrs liest aus ihrem Gedichtband\n»Mond\, hängst wie eine …«. \nDie Lyrik von Frauke Röhrs ist geprägt von einer tiefen Beziehung zu ihrer norddeutschen Landschaft und zu der eigenen Sprache. Es sind persönliche Texte\, und doch weisen sie über das Persönliche hinaus. \nEin »Gegenüber«\, ja\, eine Antwort zu den Gedichten bilden die Illustrationen von Ruth Bosshard\, sodass Text und Bild in einen Dialog eintreten … \nMehr Infos unter: kellnerverlag
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SUMMARY:Georg’s Best: Händel – Feuerwerker und Musiktitan
DESCRIPTION:Unter dem Titel Georg’s Best: Händel – Feuerwerker und Musiktitan findet am 14. November ein ganz besonderer Arienabend in der Villa Ichon statt. Zu hören sind bekannte Werke des Komponisten wie die Arien „Lascia ch’io pianga“ und „Ombra mai fu“ oder eine Klavierbearbeitung des Hallelujah aus dem Messias sowie seltener gespielte Stücke aus Händels Opern und Oratorien. \nDurch das Programm führt Dr. Franz Rainer Enste mit einem spannenden und unterhaltsamen Vortrag über das Leben und Schaffen Georg Friedrich Händels. Die Sopranarien singt Coco Joura\, am Klavier begleitet von Prof. Gerd Müller-Lorenz\, der auch solistisch einige Werke präsentiert.
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SUMMARY:Dr. Leo Ensel: „Krieg ist Frieden“ – Der Jargon der „Kriegstüchtigkeit“
DESCRIPTION:„Absolut mega!“\, „lodernder Glutkern“\, „meinem Herzen folgen“\, „my favorite toy“ oder „Sinnsuche“ – wer würde bei diesen Begriffen zuerst an „Kriegstüchtigkeit“ denken? \nDer neue Militarismus gibt sich smart\, gendergerecht und TikTok-kompatibel. „Woke & wehrhaft“ hat die postmoderne Truppe zu sein. \nParallel dazu wird offen und ungeniert ein „Mentalitätswechsel“\, eine „kulturelle Umprogrammierung“ eingefordert. Ein Mittel\, dies durchzusetzen ist die Sprache.
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SUMMARY:Treffen der Schauspielgruppe von Christoph Jacobi
DESCRIPTION:Die Schauspielgruppe von Christoph Jacobi startet wieder nach den Sommerferien ab 12. August  2026 immer Mittwochs wöchentlich\, im Goldenen Saal oder im Kaminsaal. Uhrzeit: 18 Uhr – 19 Uhr 30 Uhr. \nChristoph Jacobi gibt Privatpersonen auch Einzelunterricht als Coach. \nKennlern – und Schnupper – Möglichkeiten in der Villa Ichon Bremen \nJederzeit
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SUMMARY:Offene Schreibwerkstatt mit Colin Böttger jeden 3. Donnerstag in der Villa Ichon
DESCRIPTION:Der Bremer Schriftsteller Colin Böttger leitet die Offene Schreibwerkstatt\, die sich an Schreibende richtet\, die bereits kontinuierlich schreiben und konkret an erzählerischen Projekten (wie Romane\, Erzählungen\, Kurzgeschichten-Sammlungen) arbeiten (nicht geeignet für Anfänger & Lyrik). Das Angebot ist für Autor*innen aller Altersstufen ab 20 Jahren. \nDie Werkstatt findet jeden dritten Donnerstag im Monat um 20.15 Uhr in der Villa Ichon statt\, die Teilnahme ist kostenlos. \nVerbindliche Anmeldungen bis eine Woche vor dem Termin an kontakt@literaturhaus-bremen.de \nDie Treffen finden jeden dritten Donnerstag im Monat um 20:15 Uhr in den Räumen des Literaturkontors statt. \nColin Böttger (*1970) lebt als freier Schriftsteller in Bremen. Sein Debüt-Roman Der verschlossene Wald wurde 1999 mit dem Preis “Das neue Buch in Bremen und Niedersachsen” ausgezeichnet. Es folgten die Romane Treibstoff (2000) und Cheyenne Avenue (2004). Darüber hinaus hat er zahlreiche Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien veröffentlicht und den Gedichtbands 1/2 Sommer. Im Jahr 2000 erhielt er das Bremer Autorenstipendium und 2004/2005 den Lehrauftrag für „Kreatives Schreiben“ an der Universität Bremen. Bereits seit mehreren Jahren leitet er die Offene Schreibwerkstatt des Bremer Literaturkontors. \nDie Werkstatt findet jeden dritten Donnerstag im Monat um 20.15 Uhr in der Villa Ichon statt\, die Teilnahme ist kostenlos. \nVerbindliche Anmeldungen bis eine Woche vor dem Termin an kontakt@literaturhaus-bremen.de \nPorträt von Colin Böttger \n© Victor Ströver \n 
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SUMMARY:Klavierkonzert mit der spanisch-britischen Pianistin Emma Stratton
DESCRIPTION:Über mich und das Konzert \nIch bin Emma Stratton\, eine spanisch-britische Konzertpianistin aus Katalonien. Als Musikerin ist es mir besonders wichtig\, nicht nur die Musik zu spielen\, sondern auch mit dem Publikum in einen Dialog zu treten. Ich liebe es\, die Geschichten\, Emotionen und Gedanken hinter den Werken zu entdecken und zu teilen\, denn ich glaube\, dass Musik besonders lebendig wird\, wenn wir uns gemeinsam auf sie einlassen. \nDas Programm dieses Abends führt durch drei ganz unterschiedliche musikalische Welten: Beethovens Klaviersonate Nr. 18 verbindet rhythmische Energie\, Witz und überraschende Momente; Schumanns Carnaval entführt uns in ein fantasievolles Universum voller Figuren\, Stimmungen und poetischer Bilder; und die Rhapsodie espagnole eröffnet eine farbenreiche Klangwelt voller spanischer Rhythmen und Temperament. \nFür mich ist jedes Konzert eine Einladung\, gemeinsam etwas zu entdecken und sich von der Musik überraschen zu lassen. Ich freue mich darauf\, diese drei Werke mit ihrer ganz eigenen Persönlichkeit in der Villa Ichon zum Leben zu erwecken und einen musikalischen Abend mit Ihnen zu teilen. \n\nhttps://emmastrattonpiano.com/
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SUMMARY:Vorträge: Altlasten der Geschichte? Sowjetische Ehrenmäler in Berlin – und Versuche der Geschichtsumdeutung
DESCRIPTION:Vorträge & Diskussion mit Dr. Christian Hufen und Dr. Angelina Sörgel \nVorträge: Altlasten der Geschichte? Sowjetische Ehrenmäler in Berlin – und Versuche der Geschichtsumdeutung \nNach Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden in Berlin drei monumentale Gedenkstätten\, die an den entscheidenden Beitrag der Sowjetunion zum alliierten Sieg über Hitlerdeutschland erinnern. \nDer Vortrag von Dr. Christian Hufen stellt die Anlagen im Tiergarten\, im Treptower Park und in der Schönholzer Heide vor\, wo auch sowjetische Kriegsgefangene geehrt werden. Wenig bekannt ist die Vorbildwirkung dieser Siegesmonumente für sowjetische Gedenkorte der 1960er Jahre\, namentlich in Wolgograd. Von ihren Schöpfern stammen einige der bekanntesten Großskulpturen der DDR. \nDr. Angelina Sörgel befasst sich mit dem „Krieg der Mahnmale“\, der Umschreibung der Geschichte\, wie sie in Berlin z. B. durch Politikerinnen und Politiker der Grünen und der SPD betrieben wird: Es geht um die Herabsetzung der führenden Rolle Sowjetrusslands im Kampf gegen den Nationalsozialismus\, die Missachtung der Kriegsopfer auf sowjetischer Seite. \n 
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SUMMARY:Heinrich Vogeler und Georg Grosz – durch die Schrecken des Krieges zur politischen Kunst Dr. Angelina Sörgel\, Bremen
DESCRIPTION:Dr. Angelina Sörgel\, Bremen\nEs gibt keinen Zweifel: George Grosz\, Heinrich Vogeler waren große Künstler\, politische und sozialistische Künstler. Sie wehrten sich gegen Militarismus und Kriegsgefahr\, sie klagten Entrechtung und Klassenjustiz an\, sie wandten sich gegen Klassenjustiz und faschistische Gewalt. Vor dem ersten Weltkrieg waren beide Künstler noch abseits der fortschrittlichen sozialen Bewegungen\, noch weit entfernt von den politischen Debatten der Arbeiterbewegung um die Rolle der Kunst. Vogeler war ein herausragender Vertreter des Jugendstils und Liebling des Bremer Bürgertums\, Grosz\, eher ein freundlicher Satiriker im Stil des Simplizissimus. Das änderte sich mit den Schrecken des Ersten Weltkrieges und der Perspektive einer sozialistischen Utopie im Gefolge der Oktoberrevolution 1917. Es führte zum Bruch bei beiden Künstlern – biographisch wie künstlerisch.\nGeorge Grosz gründete mit anderen die „Novembergruppe“ im Kontext der deutschen Novemberrevolution und rief zur Tendenzkunst im Dienst der revolutionären Sache auf. Er klagt mit seiner Kunst die Schattenseiten der Weimarer Republik an: Elend\, Armut\, Prostitution\, Kriegsgewinnler\, Bonzen und Bosse\, Militär und Militarismus.\nHeinrich Vogeler wandelt seine Jugendstilvilla mit Park in eine spartanische Arbeitskommune\, eine Art kommunistische Insel im kapitalistischen Staat. Er schließt sich der Arbeiterbewegung an und gestaltet seine Kunst nach den Lebensbedürfnissen des Proletariats.\nWährend man Grosz noch so wie aus der Weimarer Republik kennt\, berühmt und berüchtigt\, spricht man bei Vogeler vom „Bruch“ eines Träumers und sucht angestrengt nach Anzeichen seiner Distanzierung von der KPD und der Sowjetunion. Das ist nur möglich bei Herauslösung aus dem historischen Kontext: der Stärke der Linken in der Weimarer Republik und ihrer engen Verbundenheit mit der Sowjetunion. Das soll im Vortrag begründet und diskutiert werden. \nAngelina Sörgel\, Dr.\, Dipl.-Ök.\, geb.1948\, wiss. Mitarbeiterin an der Universität Bremen\, Referentin bei der Arbeiterkammer Bremen\, im Stab der Bürgermeister H. Scherf und J. Böhrnsen\, Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (bis 1991)\, Wissenschaftlicher Beirat des IMSF (bis 1989)\, Beirat Östliche Vorstadt\, Mitgründerin der Bremer Initiative gegen Bahnlärm (2010)\, Sonntagsmalerin\, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen.
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SUMMARY:Treffen der Schauspielgruppe von Christoph Jacobi
DESCRIPTION:Die Schauspielgruppe von Christoph Jacobi startet wieder nach den Sommerferien ab 12. August  2026 immer Mittwochs wöchentlich\, im Goldenen Saal oder im Kaminsaal. Uhrzeit: 18 Uhr – 19 Uhr 30 Uhr. \nChristoph Jacobi gibt Privatpersonen auch Einzelunterricht als Coach. \nKennlern – und Schnupper – Möglichkeiten in der Villa Ichon Bremen \nJederzeit
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SUMMARY:Offene Schreibzeit mit Jutta Reichelt
DESCRIPTION:Die „Offene Schreibzeit“ ist eine Einladung an alle\, die vor allem eins möchten: Schreiben! Alles andere spielt keine Rolle: Krimi oder Kurzgeschichte\, autobiographisch oder fiktiv\, keine oder große Schreiberfahrung. Alle\, die Lust aufs Schreiben haben\, sind herzlich willkommen! \nWer möchte\, erhält eine Schreibanregung und jeweils in der letzten Stunde gibt es die Möglichkeit zum Vorlesen und Austausch – aber man kann auch früher gehen oder später kommen: Alles ist erlaubt und eine Anmeldung ist nicht nötig! \n© Dorothea Salzmann-Schimkus\nJutta Reichelt (1967) lebt als Schriftstellerin und Geschichtenanstifterin in Bremen. Sie schreibt Romane\, Erzählungen\, literarische Essays\, bloggt „Über das Schreiben von Geschichten“ und entwickelt Schreibprojekte für Schulen\, Hochschulen\, Theater und Museen. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen\, darunter 2001 den Würth-Preis der Tübinger Poetik-Dozentur. Gerade erschienen ist das Buch „Blaumeier oder der Möglichkeitssinn“\, für das sie die Texte verfasst hat. Im Rahmen der Kooperation zwischen der Universität Bremen und dem Bremer Literaturkontor erhielt Jutta Reichelt im Bereich „Kreatives Schreiben“ in diesem Wintersemester einen Lehrauftrag zum Thema „Meine Lebensgeschichte erfinde ich selbst – Anregungen zum autofiktionalen Schreiben“. 2020 erhielt sie das Projektstipendium des Bremer Autor*innenstipendiums.
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SUMMARY:Hommage posthum an Gerd Winner kuratiert von Rainer Mordmüller
DESCRIPTION:Anlässlich des Geburtstags von Gerd Winner\, der am 8. Oktober 2026 neunzig Jahre alt geworden wäre und am 26. April 2026 verstorben ist\, zeigt diese Ausstellung\, die von Professor Dr. Rainer Mordmüller persönlich kuratiert und veranstaltet wird\, eine Auswahl früher Arbeiten aus den Anfängen seiner künstlerischen Entwicklung. Die kleinformatigen Zeichnungen gewähren einen Einblick in die kraftvolle Bildsprache dieser frühen Schaffensphase. \nSozusagen aus dem Nichts entstand etwas Großes mit einer erstaunlichen künstlerischen Kraft. \nAm 28. November 2026 um 16 Uhr wird in der Villa Ichon in Bremen eine Ausstellung mit Werken von Gerd Winner aus verschiedenen Schaffensperioden eröffnet. \nZu sehen sind frühe Tuschezeichnungen aus dem Jahr 1957 sowie\nStadtansichten von Berlin\, London\, New York\, Tokio\, Venedig und den Wüstenstädten Saudi-Arabiens. Die Ausstellung gibt Einblicke in das künstlerische Schaffen Gerd Winners über mehrere Jahrzehnte hinweg. \nKuratiert wird die Ausstellung von Prof. Rainer Mordmüller\, der zur Eröffnung in das Werk des Künstlers einführen wird. \nWir freuen uns\, Sie und Euch an diesem Nachmittag begrüßen zu dürfen.\nGraph. Atelier Winner\nMartina Winner\nMarian Winner\nRainer Mordmüller \nDie Ausstellung läuft vom 28. November 2026 bis zum 30. Januar 2027. \n©. Graph. Atelier Winner\n  \n 
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