»Wassily Kandinsky. Revolutionär der Malerei – Protagonist des Internationalismus.«

12.11.2019 um 19:30 Uhr | Raum 5

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Vortrag mit Lichtbildern von Barbara Alms

Wassily Kandinsky (1866 – 1944) gehört zu den bedeutendsten Gestalten der Kunstgeschichte der Moderne.
Von ihm ging eine der radikalsten Revolutionierungen der Malerei aus – die abstrakte Kunst. Durch sein internationales Wirken im europäischen Raum zwischen Russland, Deutschland und Frankreich sind Kunst und Kultur, Geschichte und Gegenwart der Länder unauflöslich verbunden. 

Barbara Alms hat als langjährige Leiterin der Städtischen Galerie Delmenhorst große Ausstellungen zur Klassischen Moderne veranstaltet (»Paris leuchtet«, »Der Sturm im Berlin der zehner Jahre«), in denen das Werk Kandinskys einen zentralen Platz einnahm.

[Eintritt frei – eine Spende am Ausgang erwünscht]

Der Lichtbildvortrag ist einer von mehreren Programmveranstaltungen der Ersten  Deutsch_Russischen_Friedens_Tage

2.bis 29.November 2019

"Fremde sind vielleicht Freunde, die wir heute noch nicht kennen." (Friedrich Nietzsche)

Der Verein „Deutsch-Russische Friedenstage e.V.“ wurde jüngst gegründet und das Büro befindet sich in der Villa Ichon.

Mehr Informationen über Leben und Kultur in Russland, mehr Begegnungen mit russischstämmigen Menschen in Bremen, mehr Diskussion über die Gestaltung der deutsch-russischen Beziehungen – dafür will der am 13. August 2019 neu gegründete Verein „Deutsch-Russische Friedenstage e. V.“ mit dem Vorsitzenden Herbert Wehe aktiv werden. Die Mitglieder des Vereins sind besorgt, wie in Teilen der Politik und der Medien in Deutschland gegenüber Russland eine konfrontative Haltung eingenommen wird. Im Rahmen der NATO finden unter deutscher Beteiligung Großmanöver und Truppenstationierungen an der russischen Grenze statt. Es entsteht ein Klima, das der Entspannung und dem Frieden zuwiderläuft.

Mit einem Bündel von kulturellen und politisch-informativen Veranstaltungen will der Verein positive Impulse für das Verhältnis zwischen beiden Ländern setzen.

Die ersten deutsch-russischen Friedenstage finden in diesem November statt: ein Klassikkonzert am 2. November mit Bremer Künstlern, die aus Russland stammen, ein Vortrag von Andreas Zumach zum Thema: „Kooperation statt Konfrontation mit Russland – unsere historische Herausforderung“ mit anschließender Diskussion, Abende mit aktuellen russischen Kino-Filmen, ein Vortrag zum bedeutenden Werk des russischen Künstlers Wassily Kandinsky. Der Club Brementina singt im Theater 11 am 9. November um 17:00 Uhr russische Lieder. Der Club vereint Menschen unabhängig von Herkunft, Nationalität und Alter, von musikalischer oder poetischer Begabung.

Für Februar 2020 ist eine große Ausstellung unter dem Titel: "Glaubst Du, die Russen wollen Krieg?" im DGB-Haus am Bahnhofsplatz mit entsprechendem Begleitprogramm in Vorbereitung.

Das vollständige Programm unter: 

https://www.bremerfriedensforum.de/pdf/drf_flyer-zwei_10rz.pdf

Mehr Infos unter: https://www.bremerfriedensforum.de/pdf/ExposeedrussFriedenstage.pdf

Foto: Jürgen Waller, Maler, Keramiker und Objektemacher. Er hat das Titelmotiv entworfen.