Salon Konzert zum 4. Advent in der Villa Ichon mit Parvis Hejazi und Ron Maxim Huang

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Der 22-jährige Parvis Hejazi gilt als einer der gefragtesten deutschen Nachwuchspianisten. Aktiv in einer Vielfalt an künstlerischen Projekten tritt er auch als Komponist und Dirigent in Erscheinung. Als einer der „vielversprechendsten jugendlichen deutschen Künstler“ ist Parvis Träger des Gerd-Bucerius-Stipendiums der Deutschen Stiftung Musikleben. Konzertreisen führten ihn durch Großbritannien, Deutschland, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich, Italien, die Tschechische Republik, Russland und Israel und in weltberühmte Konzertsäle wie die Laeiszhalle Hamburg, die Glocke Bremen oder den Wiener Saal des Mozarteum Salzburg.

Parvis gewann 2017 den ersten Preis „jeune concertiste“ und den Sonderpreis „Maître de piano“ des Internationalen Klavierwettbewerbs der Stadt Gagny bei Paris. Darüber hinaus ist Parvis erster Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. So gewann er drei Mal den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ als Pianist, Organist und als Duopartner. Zudem ist er fünf Mal in Folge Bundespreisträger des Bundeswettbewerbs Komposition der Jeunesse musicale.
Livemitschnitte und Einspielungen, Interviews und Dokumentationen über Parvis Hejazi wurden auf Sendern wie der ARD, NDR, HR und Deutschlandfunk, sowie im italienischen Fernsehen (canale13) übertragen.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Portraits, Interviews und Rezensionen über Parvis Hejazi internationalen Printmedien veröffentlicht, beispielsweise in der Zeitschrift „PianoNews“, der FAZ und taz, den italienischen Tageszeitungen Il Gazzettino und Il Popolo und zahlreichen regionalen Publikationen. Konzerte mit Orchestern wie dem Wratislava Symphony Orchestra und den Bremer Philharmonikern unter Dirigenten wie Marko Letonja steigerten Parvis Hejazis Renommee weiter.

Mit fünf Jahren begann Parvis mit dem Klavierspiel, von 2012-2017 war er Jungstudent für Klavier und Komposition an der Hochschule für Künste Bremen bei Almut Cordes und Prof. Jörg Birkenkötter. Er erhielt Unterricht bei Pianisten wie Norma Fisher, Vanessa Latarche Igor Levit, Lars Vogt, Konrad Elser, Jerome Lowenthal, Markus Groh, Anatol Ugorski, Leon McCawley, Vanessa Latarche, Christopher Hinterhuber, Stephen Hough, Jerome Rose, Dmitrii Alexeev und Mikhail Khokhlov.

Zurzeit studiert Parvis Hejazi am Royal College of Music in London bei Norma Fisher mit einem Stipendium des Evangelischen Studienwerks (Villigst) und der Deutschen Stiftung Musikleben. Parvis wird überdies gefördert durch Karin und Uwe Hollweg, die Gisela- und- Erich- Andreas- Stiftung und das Carl- Heinz- Illies- Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Seit September 2020 wird Parvis gefördert von Talent Unlimited UK und seit Sommer dieses Jahres ist er Mitglied des Keyboard Charitable Trust. Ab September 2021 wird er seine Studien im renommierten Master of Music Programm des Royal College of Music als Träger des prestigeträchtigen Music Talks Award fortsetzen.
Parvis Hejazi ist Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Philosophie.

Ron Maxim Huang wurde 2001 in Berlin geboren. Die ersten musikalischen Erfahrungen machte er im „Staats- und Domchor“ und im Kinderchor der Deutschen Oper Berlin, auch als Knabensolist.

Seinen ersten Klavierunterricht erhielt Ron Maxim mit neun Jahren und gewann nach einem Jahr den ersten Preis beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ und anschließend den zweiten Preis beim 75. Internationalen Steinway-Klavierwettbewerb in Hamburg.

Ab 2012 besuchte er das Carl Ph.E.Bach Musikgymnasium und erhielt Klavierunterricht an der HfM Hanns Eisler bei Thomas Just. 2015 wurde Ron Maxim zunächst Jungstudent am Julius-Stern-Institut der UdK Berlin bei Prof. Markus Groh und setzte seinen Klavierunterricht 2019 als Vollstudent bei ihm fort.

Bei den Bundeswettbewerben "Jugend musiziert" 2014 und 2017 erspielte sich Ron erste Preise in der Kategorie „Klavier solo“ und erhielt Sonderpreise und Carl-Heinz Illies- Förderstipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Carl Bechstein Stiftung, die ihn auch mit zahlreichen Konzertengagements unterstützt. Beim Klavierwettbewerb Ettlingen 2020 erspielte sich Ron den 3. Preis. Als Stipendiat der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein nimmt Ron an Intensivkursen teil. Er war Akademist der Internationalen Musikakademie zur Förderung musikalisch Hochbegabter Berlin, der TONAli Akademie Hamburg, sowie Stipendiat der Stiftung Schloss Neuhardenberg und der Hope Music Academy.

Mit 16 Jahren gab Ron Maxim sein Orchesterdebüt mit Liszts 1. Klavierkonzert im Großen Saal der Berliner Philharmonie. Nach diesem Erfolg spielte er als Solist mit den Orchestern Kammerakademie Potsdam, Wratislavia Chamber Orchestra, Orchester des Musikgymnasiums C.Ph.E Bach, Neuen Lausitzer Philharmonie, Sinfonie Orchester Berlin. Er gastierte auf Festivals wie dem 94. Bachfest Rostock 2019, dem Bebersee Festival 2018 und dem crescendo Festival Berlin 2019.

Als begeisterter Kammermusiker hat Ron Maxim mehrere künstlerische Projekte mit Instrumental- und Vokalmusikern aufgebaut. Er spielte zuletzt als Rezitalpartner beim Star &Rising Stars 2020 Konzert in München mit Daniel Hope und auch als dessen Gast bei Hope@Home - Next Generation - ARTE Concert.

Zur Erweiterung seiner musikalischen Ausbildung besuchte Ron Meisterkurse u.a. bei Bernd Goetzke, Daejin Kim, Pavel Gililov, Andreas Weber, Alfredo Perl, Elena Margolina-Heit, Daniel Hope, Jacques Ammon, Milana Chernyavska, Ruben Dalibaltayan und Eldar Nebolsin.