globale° 22 Lesung Irina Scherbakowa – Die Hände meines Vaters

02.11.2022 um 18:00 Uhr | Goldener Saal

AF Scherbakowa Irina 03

globale° Festival für grenzüberschreitende Literatur (30.10. - 6. 11. 2022)

Am 2. November 2022 in der Villa Ichon.

Lesung Irina Scherbakowa – Die Hände meines Vaters

Die renommierte Publizistin Irina Scherbakowa war Mitiniatorin der internationalen Gesellschaft Memorial. Heute ist Memorial in Russland verboten, Irina Scherbakowa lebt im Exil. In ihrem Buch Die Hände meines Vaters entwirft die Autorin anhand der Familiengeschichte, der Erinnerungen, sowie anhand von privaten und historischen Dokumenten ein Panorama Russlands im zwanzigsten Jahrhundert: vom Zarenreich, über die Oktober Revolution, Stalins Terror bis zu Putins Staat.

Moderation: Libuše Černá/Helga Trüpel

In Kooperation mit dem Deutschen Journalistenverband Bremen und der Villa Ichon.

Veranstalter: globale° Festival für grenzüberschreitende Literatur, Libuše Černá

Bitte melden Sie sich bis zum 28. Oktober unter folgender E-Mailadresse an (daniel.schmidt@globale-literaturfestival.de)

Eintritt frei. 

Irina Scherbakowa, geb. 1949 in Moskau, ist Historikerin und Publizistin. Nach ihrer Arbeit als Redakteurin für die Zeitschriften Sowjetliteratur, Literaturnaja gaseta und Nesawissimaja gaseta war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Scherbakowa war Mitinitiatorin der Internationalen Gesellschaft für historische Aufklärung, Menschenrechte und soziale Fürsorge MEMORIAL in Moskau, wo sie bis zu deren endgültigem Verbot im Februar 2022 mitarbeitete. 2005 wurde Scherbakowa mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, 2014 erhielt sie den Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik, 2017 die Goethe-Medaille. Zurzeit lebt Scherbakowa im Exil in Tel Aviv.

siehe auch: https://www.weser-kurier.de/bremen/kultur/literaturfestival-globale-wie-das-miteinander-das-programm-praegt-doc7n7qb8kf6d0zpbcekzw

Die russische Germanistin Irina Scherbarkowa hat mit ihrer Menschenrechtsorganisation Memorial in diesem Jahr den Friedensnobelpreis erhalten.