Tanja und die Blockade von Leningrad wird 2022 im DGB Gewerkschaftshaus in Bremen gezeigt

KEYVISUAL TANYA RETUSCHE

Die Ausstellung wird 2022 im Februar im DGB Gewerkschaftshaus gezeigt.  Der genaue Termin steht noch nicht fest. Wir werden Sie informieren! 

Auskünfte und Infos dazu erteilt Herbert Wehe vom Verein „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e. V.“

https://deutsch-russische-friedenstage.de/impressum/

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WICHTIG!!!! Die Ausstellung wurde aufgrund der Corona Pandemie leider erneut verschoben!!!

Alle Planungen für 2021 hängen von der weiteren Entwicklung der Corona Pandemie ab! 

Zur Eröffnung gibt es ein Rahmenprogramm.

Zahlreiche Bilder und Texte verdeutlichen, wie die Stadt trotz massiver Blockade überleben konnte.

900 Tage Blockade von Leningrad durch die deutsche Wehrmacht

Die Ausstellung geht auf wesentliche Aspekte der Blockade vom Herbst 1941 bis zum Durchbruch des Belagerungsringes durch die Rote Armee im Frühjahr 1944 ein.

Informiert wird auch über die seit 2012 wachsende Bewegung Bessmertnijpolk, zu Deutsch »Unsterbliches Regiment«. Immer am 9. Mai treffen sich Menschen auf den Straßen und Plätzen, um an ihre Familienangehörigen zu erinnern. 2019 waren es zum Beispiel in St. Petersburg bereits mehr als eine Millionen Teilnehmer.

Wer ist Tanja?

Die 12-jährige Leningraderin Tanja Sawitschewa schreibt auf den Seiten eines kleinen Adressbuches in krakeliger Schrift:

  1. Dezember um 12.30 Uhr morgens – Schenja starb.
  2. Januar 1942 um 3 Uhr nachmittags – Oma starb. 17. März um 5 Uhr morgens –Ljoka starb.
  3. April um 2 Uhr morgens – Onkel Wasja starb.
  4. Mai um 4 Uhr nachmittags –Onkel Joscha starb.
  5. Mai um 7.30 Uhr morgens – Mama starb.

Die Sawitschews sind tot. Alle sind tot. Nur Tanja ist noch übrig.