Weltgemeinschaft am Abgrund. Warum wir eine starke UNO brauchen

16.10.2018 um 16:10 Uhr | Raum 5

Mit Marc Engelhardt als Gast

Die Vereinten Nationen befinden sich in der schwersten Krise ihrer mehr als 70-jährigen Geschichte. Die Gründe: Ein globales neoliberales Spardiktat, Bürokraten in den eigenen Reihen und vor allem der global boomende Nationalismus und Populismus. Dabei brauchen wir die UNO mit ihrer Agenda dringender denn je: für den Erhalt des Weltfriedens, die Garantie grundlegender Menschenrechte, die Ermöglichung von Gesundheit und Entwicklung für alle. Doch stattdessen werden weltweit Mauern gebaut.

Marc Engelhardt beschreibt schonungslos den Zustand der Weltgemeinschaft in ihren Hauptquartieren und in den Ländern, wo sie aktiv ist. Und er stellt vielversprechende Reformansätze vor. Sollten sie scheitern, drohen globales Chaos und Krieg. Die FAZ lobt sein leidenschaftliches und dringliches, aber nie naives Plädoyer für die UNO. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und laden herzlich zur Reihe „andere buchseiten“ ein.

Marc Engelhardt, Jahrgang 1971, 2004 bis 2010 in Nairobi als Afrika-Korrespondent tätig. Seit 2011 lebt der studierte Geograph, Meeresbiologe, Jurist und Philosoph in Genf und berichtet über die Vereinten Nationen. Sein besonderes Interesse gilt Geschichten, die an den Nahtstellen Afrikas und Europas liegen. Verfasser und Herausgeber zahlreicher Bücher. 2018 erschienen „Weltgemeinschaft am Abgrund – Warum wir eine starke UNO brauchen“ im Christoph Links Verlag und in der Deutschen Verlags-Anstalt „Ausgeschlossen. Eine Weltreise entlang Mauern, Zäunen und Abgründen“. 

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Bremen