Kultur- und Friedenspreis

Seit 1983 verleiht der Verein der Freunde und Förderer der Villa Ichon jährlich den mit 5000 Euro dotierten Kultur- und Friedenspreis der Villa Ichon an einen Bremer Kulturschaffenden oder eine Bremer Kulturgruppe für ein Werk oder Wirken, das zugleich ein eindeutiges Bekenntnis zum Frieden darstellt und von hohem kulturellem Rang ist.

Kultur- und Friedenspreisträger der Villa Ichon seit 1983
JahrPreisträger

1983

Bremer Theater-Aktion
"Aber erst Gräber schaffen Heimat"
der Friedens-Initiative Ostertor

1984

C. U. Schminck-Gustavus

1985

Gruppe Argus

1986

Janet Fruchtmann und Willy Hundertmark

1987

Heinrich Hannover

1988

Heinrich Albertz

1989

ging der Preis als Spende
an die Erdbebenopfer in Armenien

1990

Helmut Donat

1991

Karl Fruchtmann

1992

Will Quadflieg

1993

Bremer Initiative
"500 Jahre Kolonianismus - 500 Jahre Widerstand”

1994

Arno Peters

1995

ging der Preis als Spende an die Kinder in Mostar

1996

Helmut Hafner

1997

Lothar Bührmann

1998

Ivan Illich

1999

Landesarbeitsgemeinschaft für das darstellende Spiel in der Schule

2000

Dagmar Gellert

2001

ging der Preis an alle Initiativen, die sich künstlerisch, wissenschaftlich und politisch um die Aufarbeitung der Geschichte
des U-Boot-Bunkers "Valentin" in Bremen-Farge verdient gemacht haben

2002

Klaus Huber

2003

Martin Rooney  *)

2004

Richard Modemann (post mortem)

2005

Udo Lindenberg

2006

Dieter Senghaas

2007

Ludwig Baumann

2008

Marco Bode

2009 

Blaue Karawane und Blaumeier-Atelier  

2010 

Christine Kröger

2011

Willy Schwarz

2012

Halime Cengiz und Jutta Konowalczyk-Schlüter

2013

Dr. Rolf Gössner

2014

Kurt Nelhiebel

2015

Deutsche Kammerphilharmonie und das Mütterzentrum Osterholz Tenever

2016

Bernhard Docke

*) Von dieser Preisverleihung hat sich die Jury, das heißt der Vorstand der Freunde und Förderer der Villa Ichon in Bremen e.V., nachträglich einstimmig distanziert und außerdem fünftausend Euro an Unicef für die Kriegskinder im Irak überwiesen.